tatwort
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April 2015 - laufend

Hochwasserdialog Bayern

Die Bayerische Staatsregierung hat auf das Junihochwasser 2013 mit dem Bayerischen Hochwasseraktionsprogramm 2020plus, dem bisher größten wasserbaulichen Infrastrukturprogramm Bayerns, reagiert. Neben natürlichem Rückhalt und Hochwasservorsorge spielt auch der technische Hochwasserschutz eine tragende Rolle. Zu diesem gehören gesteuerte Flutpolder, welche dann eingesetzt werden sollen, wenn eine Überlastung unterhalb liegender Hochwasserschutzanlagen droht.

Im Rahmen des Bayerischen Flutpolderprogramms wurde die gesamte bayerische Donau auf mögliche Flutpolderstandorte untersucht - insgesamt wurden 12 mögliche Standorte identifiziert. Bei fast allen Flutpolderstandorten gibt es vor Ort starke Bedenken gegen die Flutpolder. Die Hauptargumente dagegen sind steigende Grundwasserstände mit Gefahr für die Keller der bestehenden Bebauung, eingeschränkt nutzbare landwirtschaftliche Nutzflächen sowie negative Beeinflussung von Naturschutzgebieten.

Im Frühjahr 2015 wurde tatwort von den Wasserwirtschaftsämtern Donauwörth und Regensburg mit der „Öffentlichkeitsarbeit Flutpolder“ im Rahmen des Bayerischen Hochwasserdialogs beauftragt. Betroffen sind v.a. die geplanten Flutpolderstandorte Eltheim, Wörthhof, Höchstädt-Blindheim und Schwenningen-Tapfheim.

 

Tätigkeiten von tatwort

  • Konzeption & Projektmanagement
  • Stakeholder-Kommunikation
  • Medienarbeit
  • Planung und Umsetzung von Workshops und Vorortgesprächen
  • Dokumentation des Dialogs für Onlineauftritt und künftige Planungen

 

Auftraggeber: Wasserwirtschaftsamt Donauwörth, Wasserwirtschaftsamt Regensburg

 

ProjektpartnerInnen:

  • PlanSinn - Büro für Planung und Kommunikation